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`!Halit`! (von `F33f`_`[altgriechisch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Altgriechische_Sprache]`_`f ἅλς hals, `F33f`_`[Gen.`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Genitiv]`_`f ἁλός halos, „Salz“) ist ein häufig vorkommendes `F33f`_`[Mineral`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Mineral]`_`f aus der `F33f`_`[Mineralklasse`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Systematik_der_Minerale]`_`f der einfachen `F33f`_`[Halogenide`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Halogenide]`_`f. Es kristallisiert im `F33f`_`[kubischen Kristallsystem`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kubisches_Kristallsystem]`_`f mit der `F33f`_`[chemischen Zusammensetzung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Chemische_Struktur]`_`f NaCl und ist damit chemisch gesehen `F33f`_`[Natriumchlorid`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Natriumchlorid]`_`f.

Halit entwickelt meist würfelförmige `F33f`_`[Kristalle`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kristall]`_`f und großflächige, körnige bis massige, selten auch faserige `F33f`_`[Mineral-Aggregate`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Mineral-Aggregat]`_`f. In reiner Form ist Halit farblos und durchsichtig. Durch vielfache Lichtbrechung aufgrund von `F33f`_`[polykristalliner`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Polykristall]`_`f Ausbildung kann er aber auch weiß erscheinen und durch `F33f`_`[Fremdbeimengungen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Fremdatom]`_`f oder Gitterbaufehler eine graue, bräunliche, gelbe bis rote oder bläuliche Farbe annehmen, wobei die Transparenz entsprechend abnimmt.

Halit ist ein `F33f`_`[gesteinsbildendes`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Gestein]`_`f Mineral und maßgeblich am Aufbau der `F33f`_`[Steinsalz`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Steinsalz]`_`f-`F33f`_`[Lagerstätten`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Lagerstätte]`_`f beteiligt. Steinsalz ist ein monomineralisches Gestein, welches sich, bis auf geringe Beimengungen anderer Salzminerale wie `F33f`_`[Anhydrit`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Anhydrit]`_`f, `F33f`_`[Gips`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Gips]`_`f, `F33f`_`[Sylvin`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Sylvin]`_`f und anderen, fast ausschließlich aus dem Mineral Halit zusammensetzt. Deshalb werden „Steinsalz“ und „Halit“ in der deutschen Umgangssprache trotz Ungenauigkeit häufig synonym verwendet.

>>Contents

• `F0af`_`[Etymologie und Geschichte`#etymologie-und-geschichte]`_`f
• `F0af`_`[Klassifikation`#klassifikation]`_`f
• `F0af`_`[Chemismus`#chemismus]`_`f
• `F0af`_`[Kristallstruktur`#kristallstruktur]`_`f
• `F0af`_`[Eigenschaften`#eigenschaften]`_`f
• `F0af`_`[Farbe`#farbe]`_`f
• `F0af`_`[Fluoreszenz`#fluoreszenz]`_`f
• `F0af`_`[Weitere Eigenschaften`#weitere-eigenschaften]`_`f
• `F0af`_`[Modifikationen und Varietäten`#modifikationen-und-variet-ten]`_`f
• `F0af`_`[Bildung und Fundorte`#bildung-und-fundorte]`_`f
• `F0af`_`[Verwendung`#verwendung]`_`f
• `F0af`_`[Siehe auch`#siehe-auch]`_`f
• `F0af`_`[Literatur`#literatur]`_`f
• `F0af`_`[Weblinks`#weblinks]`_`f
• `F0af`_`[Einzelnachweise`#einzelnachweise]`_`f

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>>Etymologie und Geschichte

Der Name `*Halit`* leitet sich vom `F33f`_`[altgriechischen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Altgriechische_Sprache]`_`f Wort `*hals`* ἅλς (Plural `*hales`* ἅλες, Neutrum `*halas`* ἅλας) für Salz`:cite-ref-paulysrealencyclop-die-7-0[`F5bf`_`[7`#cite-note-paulysrealencyclop-die-7]`_`f] und der Endung `*-itos`* -ιτος ab und bedeutet demnach „salzig“ oder „das Salz betreffend“ (siehe auch `F33f`_`[Halogene`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Halogene]`_`f).

Das aus `F33f`_`[Salzstöcken`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Salzstock]`_`f oder `F33f`_`[Salinen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Saline]`_`f gewonnene `F33f`_`[Speisesalz`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Speisesalz]`_`f ist bereits seit der Antike eine begehrte Handelsware, die auf so genannten `F33f`_`[Salzstraßen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Salzstraße]`_`f von den Herstellungsorten in salzarme Regionen exportiert wurde. Es hatte teilweise einen so hohen Wert, dass es auch als `F33f`_`[Weißes Gold`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Weißes_Gold]`_`f bezeichnet wurde.

Da der Halit bereits lange vor der Gründung der `F33f`_`[International Mineralogical Association`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=International_Mineralogical_Association]`_`f (IMA) bekannt und als eigenständige Mineralart anerkannt war, wurde dies von ihrer `*Commission on New Minerals, Nomenclature and Classification`* (CNMNC) übernommen und bezeichnet den Halit als sogenanntes „`F33f`_`[grandfathered`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bestandsschutz]`_`f“ (G) Mineral.`:cite-ref-ima-liste-8-0[`F5bf`_`[8`#cite-note-ima-liste-8]`_`f] Die seit 2021 ebenfalls von der IMA/CNMNC anerkannte Kurzbezeichnung (auch `*Mineral-Symbol`*) von Halit lautet „Hl“.`:cite-ref-warr-1-1[`F5bf`_`[1`#cite-note-warr-1]`_`f]

>>Klassifikation

Bereits in der veralteten `F33f`_`[8. Auflage der Mineralsystematik nach Strunz`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Systematik_der_Minerale_nach_Strunz_(8._Auflage)]`_`f gehörte der Halit zur Mineralklasse der „Halogenide“ und dort zur Abteilung der `F33f`_`[„Einfachen Halogenide“`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Systematik_der_Minerale_nach_Strunz_(8._Auflage)]`_`f (mit Metall : Halogen = 1 : 1), wo er als Namensgeber die „Halit-Reihe“ mit der Systemnummer `*III/A.02`* und den weiteren Mitgliedern `F33f`_`[Bromargyrit`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bromargyrit]`_`f, `F33f`_`[Carobbiit`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Carobbiit]`_`f, `F33f`_`[Chlorargyrit`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Chlorargyrit]`_`f, `F33f`_`[Sylvin`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Sylvin]`_`f und `F33f`_`[Villiaumit`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Villiaumit]`_`f bildete.

Im `*Lapis-Mineralienverzeichnis`* nach Stefan Weiß, das sich im Aufbau noch nach dieser alten Form der Systematik von `F33f`_`[Karl Hugo Strunz`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Karl_Hugo_Strunz]`_`f richtet, erhielt das Mineral die System- und Mineral-Nr. `*III/A.02-030`*. In der „`F33f`_`[Lapis-Systematik`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Lapis-Systematik]`_`f“ entspricht dies ebenfalls der Abteilung `F33f`_`[„Einfache Halogenide“`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Lapis-Systematik]`_`f, wo Halit zusammen mit Bromargyrit, Carobbiit, Chlorargyrit, Griceit, Sylvin und Villiaumit eine unbenannte Gruppe mit der gleichen Systemnummer wie die ursprüngliche Strunz-Systematik bildet.`:cite-ref-lapis-9-0[`F5bf`_`[9`#cite-note-lapis-9]`_`f]

Die von der `F33f`_`[International Mineralogical Association`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=International_Mineralogical_Association]`_`f (IMA) zuletzt 2009 aktualisierte`:cite-ref-ima-liste-2009-10-0[`F5bf`_`[10`#cite-note-ima-liste-2009-10]`_`f] `F33f`_`[9. Auflage der Strunz’schen Mineralsystematik`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Systematik_der_Minerale_nach_Strunz_(9._Auflage)]`_`f ordnet den Halit in die etwas verfeinerte Abteilung der „Einfachen Halogenide ohne H2O“ ein. Diese ist weiter unterteilt nach dem `F33f`_`[Stoffmengenverhältnis`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Stoffmengenverhältnis]`_`f von Metall (M) zu Halogen (X), so dass das Mineral entsprechend seiner Zusammensetzung in der Unterabteilung `F33f`_`[„M : X = 1 : 1 und 2 : 3“`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Systematik_der_Minerale_nach_Strunz_(9._Auflage)]`_`f zu finden ist, wo es ebenfalls namensgebend die „Halitgruppe“ mit der Systemnummer `*3.AA.20`* und den weiteren Mitgliedern Carobbiit, Griceit, Sylvin und Villiaumit bildet.

In der vorwiegend im englischen Sprachraum gebräuchlichen `F33f`_`[Systematik der Minerale nach Dana`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Systematik_der_Minerale_nach_Dana]`_`f hat Halit die System- und Mineralnummer 09.01.01.01. Dies entspricht der Klasse und gleichnamigen Abteilung der „Halogenide“. Hier ist er ebenfalls in der nach ihm benannten `F33f`_`[„Halitgruppe“`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Systematik_der_Minerale_nach_Dana/Halogenide]`_`f mit der Systemnummer `*09.01.01`* innerhalb der Unterabteilung „Wasserfreie und wasserhaltige Halogenide mit der Formel AX“ zu finden.

>>Chemismus

Halit besteht theoretisch aus 39,4 % `F33f`_`[Natrium`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Natrium]`_`f und 60,6 % `F33f`_`[Chlor`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Chlor]`_`f und die Verbindung ist bei `F33f`_`[sedimentärer Bildung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Sedimentation]`_`f meist auch sehr rein, das heißt, es findet kein `F33f`_`[diadocher Einbau`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Substitution_(Mineralogie)]`_`f anderer Elemente statt. Beispielsweise liegt der Einbau von `F33f`_`[Brom`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Brom]`_`f als Ersatz für Chlor bei unter 0,05 %. Die sedimentäre Bildung fördert allerdings mechanische Einschlüsse (`F33f`_`[Inklusionen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Inklusion_(Mineralogie)]`_`f) und Verunreinigungen.`:cite-ref-r-sler-359-11-0[`F5bf`_`[11`#cite-note-r-sler-359-11]`_`f]

Bei über 500 °C, wie sie unter anderem bei hochtemperierten `F33f`_`[Fumarolen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Fumarole]`_`f herrschen, besteht allerdings die Möglichkeit einer lückenlosen `F33f`_`[Mischkristallbildung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Mischkristall]`_`f zwischen Halit und dem `F33f`_`[Kaliumchlorid`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kaliumchlorid]`_`f-Mineral `F33f`_`[Sylvin`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Sylvin]`_`f.`:cite-ref-r-sler-359-11-1[`F5bf`_`[11`#cite-note-r-sler-359-11]`_`f]`:cite-ref-schr-ckeweiner-313-12-0[`F5bf`_`[12`#cite-note-schr-ckeweiner-313-12]`_`f]

>>Kristallstruktur

Halit kristallisiert kubisch in der `F33f`_`[Raumgruppe`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Raumgruppe]`_`f `*Fm`*3`*m`* (Raumgruppen-Nr. 225)Vorlage:Raumgruppe/225 mit dem in mehreren Messungen aus dem Jahre 2004 ermittelten, durchschnittlichen `F33f`_`[Gitterparameter`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Gitterparameter]`_`f `*a`* = 5,640 `F33f`_`[Å`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ångström_(Einheit)]`_`f sowie vier `F33f`_`[Formeleinheiten`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Formeleinheit]`_`f pro `F33f`_`[Elementarzelle`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Elementarzelle]`_`f.`:cite-ref-strunznickel-3-2[`F5bf`_`[3`#cite-note-strunznickel-3]`_`f]


Hauptartikel

:

Natriumchlorid-Struktur

Die NaCl-Struktur besteht aus einem `F33f`_`[Ionengitter`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ionengitter]`_`f mit zwei ineinandergestellten und um eine halbe Kantenlänge versetzten, `F33f`_`[kubisch-flächenzentrierten`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kubisches_Kristallsystem]`_`f Kristallgittern. Jedes Natriumkation ist dabei `F33f`_`[oktaedrisch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Oktaeder]`_`f von 6 Chloridanionen und jedes Chloridanion ebenfalls oktaedrisch von 6 Natriumkationen umgeben. Diese Art des Kristallaufbaus durch `F33f`_`[Ionenbindung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ionische_Bindung]`_`f erklärt auch die geringe Härte bei gleichzeitig vollkommener Spaltbarkeit und Sprödigkeit, da zum einen die Bindungskräfte der relativ großen `F33f`_`[Ionen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ion]`_`f nur schwach sind und zum anderen bereits bei geringer `F33f`_`[Scherbeanspruchung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Scherung_(Mechanik)]`_`f Ionen mit gleicher, sich abstoßender `F33f`_`[elektrischer Ladung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Elektrische_Ladung]`_`f aufeinandertreffen und den Kristall an der Stelle auseinandertreiben. Seine Kristallstruktur ist `F33f`_`[isotyp`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Isotypie]`_`f mit `F33f`_`[Galenit`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Galenit]`_`f.

>>Eigenschaften

>>>Farbe

Durch Einlagerung von `F33f`_`[Hämatit`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Hämatit]`_`f nehmen die Halit-Kristalle eine rötliche Farbe an, bei Einlagerung von `F33f`_`[Limonit`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Limonit]`_`f eine eher gelbliche. Beimengungen von `F33f`_`[Tonmineralen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Tonminerale]`_`f oder `F33f`_`[Bitumen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bitumen]`_`f lassen Halit grau bis bräunlichschwarz erscheinen.`:cite-ref-okruschmatthes-46-13-0[`F5bf`_`[13`#cite-note-okruschmatthes-46-13]`_`f]

Bei blauvioletten Haliten, deren Färbung meist ein wolkiges Erscheinungsbild hat, wird die Farbe durch `F33f`_`[kolloidal`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kolloid]`_`f im Kristall verteilte Natriumionen verursacht. Ursache dafür ist die `F33f`_`[Strahlung radioaktiver Substanzen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Radioaktivität]`_`f, die Natriumionen auf `F33f`_`[Zwischengitterplätze`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Zwischengitteratom]`_`f abdrängen können und dadurch Farbzentren im Kristall erzeugen. Ähnliche Verfärbungen lassen sich auch künstlich erzeugen, indem man Halitkristalle `F33f`_`[ionisierender Strahlung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ionisierende_Strahlung]`_`f aussetzt oder sie erwärmt und elektrischen `F33f`_`[Gleichstrom`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Gleichstrom]`_`f hindurchleitet.`:cite-ref-schr-ckeweiner-313-12-1[`F5bf`_`[12`#cite-note-schr-ckeweiner-313-12]`_`f]

>>>Fluoreszenz

Unter `F33f`_`[UV-Licht`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ultraviolettstrahlung]`_`f zeigen manche Halite verschiedenfarbige `F33f`_`[Fluoreszenz`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Fluoreszenz]`_`f, die jedoch abhängig von der `F33f`_`[Wellenlänge`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Wellenlänge]`_`f der UV-Strahlung sowie der Art der eingelagerten `F33f`_`[Elementen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Chemisches_Element]`_`f und damit vom Fundort ist.

Allgemein wird eine rötliche Fluoreszenz unter kurzwelligem UV-Licht angegeben,`:cite-ref-handbookofmineralogy-5-4[`F5bf`_`[5`#cite-note-handbookofmineralogy-5]`_`f] die bei Einlagerung organischer Substanzen aber auch grünlich sein kann.`:cite-ref-webmineral-2-1[`F5bf`_`[2`#cite-note-webmineral-2]`_`f] Ebenso kann auch unter langwelligem UV-Licht eine rötliche oder grünlichorange Fluoreszenz auftreten.`:cite-ref-webmineral-2-2[`F5bf`_`[2`#cite-note-webmineral-2]`_`f]

>>>Weitere Eigenschaften

Halit ist leicht löslich in Wasser und hat den typischen salzigen Geschmack. Er ist zudem ein ausgezeichneter `F33f`_`[Wärmeleiter`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Wärmeleitung]`_`f und im erwärmten Zustand auch ein guter `F33f`_`[elektrischer Leiter`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Leiter_(Physik)]`_`f.`:cite-ref-schr-ckeweiner-313-12-2[`F5bf`_`[12`#cite-note-schr-ckeweiner-313-12]`_`f]

Der `F33f`_`[Schmelzpunkt`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Schmelzpunkt]`_`f von Halit liegt bei 801 °C.`:cite-ref-schr-ckeweiner-313-12-3[`F5bf`_`[12`#cite-note-schr-ckeweiner-313-12]`_`f]

Chemisch reiner Halit ist nicht `F33f`_`[hygroskopisch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Hygroskopie]`_`f, erlangt diese Eigenschaft der Aufnahme von Feuchtigkeit aus der Umgebung jedoch durch Beimengungen des extrem hygroskopischen Minerals `F33f`_`[Bischofit`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bischofit]`_`f (MgCl2·6H2O).`:cite-ref-schr-ckeweiner-314-14-0[`F5bf`_`[14`#cite-note-schr-ckeweiner-314-14]`_`f]

>>Modifikationen und Varietäten

Als `*Huantajayit`* wird eine Halit-`F33f`_`[Varietät`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Varietät_(Mineral)]`_`f mit etwa 3 bis 11 % `F33f`_`[Chlorargyrit`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Chlorargyrit]`_`f (AgCl) bezeichnet.`:cite-ref-schr-ckeweiner-317-15-0[`F5bf`_`[15`#cite-note-schr-ckeweiner-317-15]`_`f]

>>Bildung und Fundorte

Halit tritt in massiver, gekörnter oder `F33f`_`[kristalliner`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kristall]`_`f Form in `F33f`_`[Sedimentgesteinen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Sedimente_und_Sedimentgesteine]`_`f auf. Es bildet sich durch Kristallisation aus Meerwasser und ist in den dabei entstehenden Ablagerungsschichten (`F33f`_`[Evaporit`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Evaporit]`_`f) mit anderen weniger wasserlöslichen Mineralen `F33f`_`[Calcit`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Calcit]`_`f und `F33f`_`[Anhydrit`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Anhydrit]`_`f vergesellschaftet. Anhydrit Ca[SO4] ist aus dem ursprünglich kristallisierten Gips Ca[SO4] • 2 H2O durch Entwässerung hervorgegangen. Steinsalz-Ablagerungen, die tief versenkt wurden, verhalten sich unter Druck plastisch und verformen sich oft zu riesigen Strukturen, Salzmauern oder Salzstöcken. Selten findet sich Steinsalz auch als Sublimat in `F33f`_`[Vulkanschloten`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Vulkan]`_`f oder `F33f`_`[Fumarolen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Fumarole]`_`f unter anderem am `F33f`_`[Ätna`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ätna]`_`f und am `F33f`_`[Vesuv`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Vesuv]`_`f in Italien.

Weltweit sind bisher über 1300 Vorkommen`:cite-ref-mindatanzahl-16-0[`F5bf`_`[16`#cite-note-mindatanzahl-16]`_`f] für Halit dokumentiert (Stand: 2023). Bedeutende Fundorte in Mitteleuropa sind die riesigen Salzlagerstätten aus dem oberen Perm (`F33f`_`[Zechstein`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Zechstein]`_`f) im Untergrund Norddeutschlands („`F33f`_`[Zechsteinmeer`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Zechsteinmeer]`_`f“), zum Teil mit Kalisalzen. Gewinnung von Steinsalz findet noch bei `F33f`_`[Bernburg`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bernburg_(Saale)]`_`f statt, früher zum Beispiel in `F33f`_`[Staßfurt`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Staßfurt]`_`f. Dazu führt der mittlere Muschelkalk in Baden-Württemberg Steinsalzschichten (Heilbronn, Stetten auf der Schwäbischen Alb), die sich in die Schweiz fortsetzen (Rheinfelden, Schweizerhalle, besonders mächtig erbohrt bei Porrentruy). In `F33f`_`[Österreich`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Österreich]`_`f sind zu nennen Bad Aussee (`F33f`_`[Steiermark`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Steiermark]`_`f) und früher Hall (`F33f`_`[Tirol`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Tirol_(Bundesland)]`_`f), Hallein (`F33f`_`[Salzburg`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Salzburg]`_`f) und `F33f`_`[Hallstatt`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Hallstatt]`_`f (`F33f`_`[Salzkammergut`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Salzkammergut]`_`f). Berühmt geworden ist auch der Salzstock im polnischen `F33f`_`[Wieliczka`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Wieliczka]`_`f.

Die größten Salzkristalle der Welt mit Kantenlängen von über 1,10 m findet man in der Kristallgrotte im `F33f`_`[Erlebnisbergwerk Merkers`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Erlebnisbergwerk_Merkers]`_`f in `F33f`_`[Thüringen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Thüringen]`_`f.`:cite-ref-ma-mineralrekorde-17-0[`F5bf`_`[17`#cite-note-ma-mineralrekorde-17]`_`f] Immerhin 10 cm Kantenlänge erreichen die Halitwürfel aus den Fundorten `F33f`_`[Wieliczka`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Wieliczka]`_`f und `F33f`_`[Bochnia`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bochnia]`_`f in Polen.`:cite-ref-d-rfler-18-0[`F5bf`_`[18`#cite-note-d-rfler-18]`_`f]

Weitere Fundorte liegen unter anderem in `F33f`_`[Afghanistan`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Afghanistan]`_`f, `F33f`_`[Ägypten`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ägypten]`_`f, `F33f`_`[Algerien`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Algerien]`_`f, der `F33f`_`[Antarktis`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Antarktis]`_`f, `F33f`_`[Argentinien`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Argentinien]`_`f, `F33f`_`[Äthiopien`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Äthiopien]`_`f, `F33f`_`[Australien`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Australien]`_`f, `F33f`_`[Aserbaidschan`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Aserbaidschan]`_`f, `F33f`_`[Belgien`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Belgien]`_`f, `F33f`_`[Bolivien`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bolivien]`_`f, `F33f`_`[Bosnien und Herzegowina`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bosnien_und_Herzegowina]`_`f, `F33f`_`[Brasilien`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Brasilien]`_`f, `F33f`_`[Chile`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Chile]`_`f, der `F33f`_`[Volksrepublik China`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Volksrepublik_China]`_`f, `F33f`_`[Dänemark`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Dänemark]`_`f, `F33f`_`[Deutschland`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Deutschland]`_`f, der `F33f`_`[Dominikanischen Republik`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Dominikanische_Republik]`_`f, `F33f`_`[Dschibuti`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Dschibuti]`_`f, `F33f`_`[Finnland`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Finnland]`_`f, `F33f`_`[Frankreich`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Frankreich]`_`f, `F33f`_`[Griechenland`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Griechenland]`_`f, `F33f`_`[Indien`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Indien]`_`f, im `F33f`_`[Iran`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Iran]`_`f, in `F33f`_`[Island`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Island]`_`f, `F33f`_`[Italien`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Italien]`_`f, `F33f`_`[Japan`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Japan]`_`f, `F33f`_`[Kanada`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kanada]`_`f, `F33f`_`[Kasachstan`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kasachstan]`_`f, `F33f`_`[Kenia`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kenia]`_`f, `F33f`_`[Kolumbien`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kolumbien]`_`f, der `F33f`_`[Demokratischen Republik Kongo`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Demokratische_Republik_Kongo]`_`f, `F33f`_`[Marokko`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Marokko]`_`f, `F33f`_`[Mexiko`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Mexiko]`_`f, `F33f`_`[Namibia`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Namibia]`_`f, den `F33f`_`[Niederlanden`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Niederlande]`_`f, `F33f`_`[Neuseeland`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Neuseeland]`_`f, `F33f`_`[Norwegen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Norwegen]`_`f, `F33f`_`[Österreich`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Österreich]`_`f, `F33f`_`[Pakistan`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Pakistan]`_`f, der gesamten `F33f`_`[Region Palästina`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Palästina_(Region)]`_`f (Israel, Golanhöhen, Gazastreifen, Westjordanland und Jordanien), `F33f`_`[Panama`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Panama]`_`f, `F33f`_`[Peru`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Peru]`_`f, `F33f`_`[Polen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Polen]`_`f, `F33f`_`[Portugal`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Portugal]`_`f, `F33f`_`[Rumänien`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Rumänien]`_`f, `F33f`_`[Russland`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Russland]`_`f, `F33f`_`[Saudi-Arabien`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Saudi-Arabien]`_`f, `F33f`_`[Schweden`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Schweden]`_`f, `F33f`_`[Schweiz`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Schweiz]`_`f, `F33f`_`[Serbien`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Serbien]`_`f, `F33f`_`[Slowakei`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Slowakei]`_`f, `F33f`_`[Spanien`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Spanien]`_`f, `F33f`_`[Südafrika`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Südafrika]`_`f, `F33f`_`[Syrien`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Syrien]`_`f, `F33f`_`[Tansania`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Tansania]`_`f, `F33f`_`[Tschechien`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Tschechien]`_`f, `F33f`_`[Tunesien`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Tunesien]`_`f, `F33f`_`[Türkei`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Türkei]`_`f, `F33f`_`[Turkmenistan`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Turkmenistan]`_`f, der `F33f`_`[Ukraine`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ukraine]`_`f, `F33f`_`[Ungarn`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ungarn]`_`f, `F33f`_`[Venezuela`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Venezuela]`_`f, dem `F33f`_`[Vereinigten Königreich`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Vereinigtes_Königreich]`_`f (Großbritannien), den `F33f`_`[Vereinigten Staaten`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Vereinigte_Staaten]`_`f (USA) und `F33f`_`[Belarus`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Belarus]`_`f. Außerhalb der `F33f`_`[Erde`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Erde]`_`f konnte das Mineral noch auf dem `F33f`_`[Mond`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Mond]`_`f in den Gesteinsproben des `F33f`_`[Mare Crisium`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Mare_Crisium]`_`f nachgewiesen werden.`:cite-ref-fundorte-19-0[`F5bf`_`[19`#cite-note-fundorte-19]`_`f]

>>Verwendung

Das aus dem Steinsalz gewonnene Halit wird, wie auch auf andere Weise gewonnenes Natriumchlorid, als `F33f`_`[Speisesalz`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Speisesalz]`_`f, `F33f`_`[Auftausalz`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Auftausalz]`_`f, in der `F33f`_`[Lebensmittelindustrie`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Lebensmittelindustrie]`_`f und auch in der `F33f`_`[Medizin`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Medizin]`_`f verwendet. Es ist daher von großer ökonomischer Bedeutung.

Vor allem in Deutschland, Österreich, den USA und `F33f`_`[Kanada`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kanada]`_`f wird Steinsalz noch heute in `F33f`_`[Salzbergwerken`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Salzbergwerk]`_`f `F33f`_`[bergmännisch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bergbau]`_`f oder durch `F33f`_`[Laugung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Auslaugung]`_`f (Kavernen) gewonnen. Sein Abbau im `F33f`_`[Salzkammergut`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Salzkammergut]`_`f ist bereits für die Zeit der `F33f`_`[Kelten`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kelten]`_`f belegt. Das größte Steinsalzbergwerk Deutschlands befindet sich unter der Stadt `F33f`_`[Heilbronn`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Heilbronn]`_`f. Die abgebauten Kammern sind zusammengenommen über 400 km lang.

Des Weiteren ist Halit bzw. Steinsalz der wichtigste Rohstoff zur Gewinnung von elementarem `F33f`_`[Natrium`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Natrium]`_`f und `F33f`_`[Chlor`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Chlor]`_`f, die mittels `F33f`_`[Schmelzflusselektrolyse`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Schmelzflusselektrolyse]`_`f dargestellt werden.`:cite-ref-schr-ckeweiner-316-20-0[`F5bf`_`[20`#cite-note-schr-ckeweiner-316-20]`_`f]

>>Siehe auch

• `F33f`_`[Liste der Minerale`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Liste_der_Minerale]`_`f

>>Literatur

• `F33f`_`[Ernestus Fridericus Glocker`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ernst_Friedrich_Glocker]`_`f: Generum et Specierum Mineralium, Secundum Ordines Naturales Digestorum Synopsis, omnium, quotquot adhuc reperta sunt, mineralium nomina complectens. Eduardum Anton, Halae Saxonum (= Halle in Sachsen) 1847, S. 288–304, Ordo XVIII. Hydrolyti. I. Hydrolyti ametalli. 6. Halites (Latein, rruff.info [PDF; 866 kB; abgerufen am 19. November 2021]).
• `F33f`_`[Hans Jürgen Rösler`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Hans_Jürgen_Rösler]`_`f: Lehrbuch der Mineralogie. 4. durchgesehene und erweiterte Auflage. Deutscher Verlag für Grundstoffindustrie (VEB), Leipzig 1987, ISBN 3-342-00288-3, S. 359–362.
• `F33f`_`[Helmut Schröcke`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Helmut_Schröcke]`_`f, `F33f`_`[Karl-Ludwig Weiner`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Karl-Ludwig_Weiner]`_`f: Mineralogie. Ein Lehrbuch auf systematischer Grundlage. de Gruyter, Berlin; New York 1981, ISBN 3-11-006823-0, S. 311–317.
• `F33f`_`[Friedrich Klockmann`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Friedrich_Klockmann]`_`f: Klockmanns Lehrbuch der Mineralogie. Hrsg.: `F33f`_`[Paul Ramdohr`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Paul_Ramdohr]`_`f, `F33f`_`[Hugo Strunz`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Karl_Hugo_Strunz]`_`f. 16. Auflage. Enke, Stuttgart 1978, ISBN 3-432-82986-8, S. 484 (Erstausgabe: 1891).

>>Weblinks

Commons

: Halite

– Sammlung von Bildern und Audiodateien

• `*Halit.`* In: `*`F33f`_`[Mineralienatlas`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Mineralienatlas]`_`f Lexikon.`* Geolitho Stiftung; abgerufen am 19. November 2021
• `*IMA Database of Mineral Properties – Halite.`* In: `*rruff.info.`* RRUFF Project; abgerufen am 29. Dezember 2023 (englisch).
• `*Halite search results.`* In: `*rruff.info.`* Database of Raman spectroscopy, X-ray diffraction and chemistry of minerals (RRUFF); abgerufen am 19. November 2021 (englisch).
• `*American-Mineralogist-Crystal-Structure-Database – Halite.`* In: `*rruff.geo.arizona.edu.`* Abgerufen am 19. November 2021 (englisch).

>>Einzelnachweise

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`:cite-note-webmineral-2`!2.`! David Barthelmy: `*Halite Mineral Data.`* In: `*webmineral.com.`* Abgerufen am 14. Oktober 2019 (englisch).
`:cite-note-strunznickel-3`!3.`! `F33f`_`[Hugo Strunz`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Karl_Hugo_Strunz]`_`f, `F33f`_`[Ernest H. Nickel`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ernest_Henry_Nickel]`_`f: Strunz Mineralogical Tables. Chemical-structural Mineral Classification System. 9. Auflage. E. Schweizerbart’sche Verlagsbuchhandlung (Nägele u. Obermiller), Stuttgart 2001, ISBN 3-510-65188-X, S. 150 (englisch).
`:cite-note-schr-ckeweiner-311-4`!1.`! `F33f`_`[Helmut Schröcke`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Helmut_Schröcke]`_`f, `F33f`_`[Karl-Ludwig Weiner`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Karl-Ludwig_Weiner]`_`f: Mineralogie. Ein Lehrbuch auf systematischer Grundlage. de Gruyter, Berlin; New York 1981, ISBN 3-11-006823-0, S. 311.
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